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Router für Privatleute und Firmen.
- Was Sie vor einem Kauf wissen sollten! Firewallfunktionen, Netzwerkgröße, Datendurchsatz, Erweiterung, Datendurchsatz, Einzelkomponennten, etc. |
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Router für Firmen und Privatleute - Was
Sie vor einem Kauf wissen sollten! Firewallfunktionen,
Netzwerkgröße, Datendurchsatz, Erweiterung, Datendurchsatz,
Einzelkomponennten, etc. Kurze
Abwägung der Qualitätskriterien
Die
Eigenschaften eines Routers müssen auf die Funktion abgestimmt sein. Sie
benötigen u.U. keine Alleskönner, weil sie ihn nur für bestimmte Dinge
nutzen wollen.
Router für Heimnetzwerke und kleinere
Firmen
So
reicht für kleinere Heimnetzwerke und Firmennetzwerke durchaus ein Router mit einem 4 bis 8 Portanschluss sowie einem 10 /100 Mbps
Datendurchsatz aus. Dabei sind diese Router für DSL Anschlüsse mit bis zu 16 kbit / sec. ausgelegt.
Sie haben zudem die Möglichkeit der Erweiterung durch Hub’s oder Switches,
dann sind bis zu 256 weitere PC’s anschließbar. Die Mehrheit der Router
wird über den Webbrowser konfiguriert und sind somit von der Plattform und
dem Betriebssystem unabhängig. Des weiteren bieten diese einfachen Router
ergänzende Schutzfunktionen an. Sie beinhalten z.B. eine einfache Firewalllösung auf der
Basis des DoS und SPI. Diese Schutzmechanismen sind leicht konfigurierbar und ermöglichen einen gewissen Schutz vor Übergriffen
von außen. Die im Handel erhältlichen günstigen Geräte beinhalten
meistens eine DMZ, eine VSM und einen vollautomatischen DHCP Server. DMZ (demilitarisierte Zone)
ermöglicht einen netzwerkübergreifenden und sicheren Kontrollzugriff auf die angeschlossenen Netzwerkknoten, ohne die Basissicherheit innerhalb des Netzwerkes zu stören. Man kann
damit Dienste erreichen die sonst nicht erreichbar sind. Einsatzbereiche
sind beispielsweise bei Mailservern.
VSM (Virtual Server Mapping) gestattet die Einbindung von Terminaldiensten und Filesharingsysteme ins Netzwerk und über den Router hinaus. Hier
jedoch umgeht man die interne Firewall des Routers und gestattet so den Zugriff Dritter auf das Netzwerk oder den PC. Eine systemgebundene Sicherheitsvorkehrung ist hier
deshalb unbedingt erforderlich. DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) innerhalb des Routers
lässt die automatische Zuweisung der IP-Adresse zu. Diese IP-Adresse kann wahlweise temporär oder dauerhaft zugewiesen werden. Die Zuweisung
der IP-Adresse erfolgt auf der Grundlage der Abfrage der MAC-Adresse des Systems durch den Router. Jede
der MAC-Adressen ist einmalig und so kann der Broadcast durch den Router die genau definierte IP zuweisen. Die DNS (Domain Name Server) wird ebenfalls
vollautomatisch konfiguriert und die Namen den jeweiligen Systemen und Netzen
zugeteilt.
Eine Zuweisung der IP ist jedoch auch manuell möglich und ebenfalls über den Webbrowser innerhalb des Router- Konfigurationsprogramms
konfigurierbar. Die manuelle Einstellung ermöglicht die genaue Zuweisung zum
speziellen System oder Netzwerk. Die mit der Hand eingestellten Werte können sinnvoll sein,
sofern man eine statische IP vergeben will. Hier empfiehlt es sich, den DHCP ausgeschaltet lassen, um Verzögerungen innerhalb des Netzwerkes zu
vermeiden.
Als zusätzliche Möglichkeit ergibt sich die gemeinsame Nutzung einer öffentlichen IP über die
NAT Funktion (Network Adress Translation) des Routers.
Dabei werden die hereinkommenden Datenpakete über den Router an die verschiedenen
Netze und lokalen Systeme weitergeleitet und geshared (verteilt). Die Umsetzung erfolgt
dann auf Grundlage des „Source-NAT“ für ausgehende Datenpakete vom Netzwerk
bzw. PC zum Router und dann weiter ins Internet und dem „Destination-NAT“ für die Umsetzung
hereinkommender Datenpakete durch den Router an die jeweiligen Systeme im Netzwerk. Die NAT-Funktion wandelt
die Adressdaten um.
Mit diesen Eigenschaften ist es jederzeit möglich ein kleines Netzwerk über
den Router zu betreiben und zu pflegen. Einige etwas teurere Router haben
auch die Möglichkeit durch eine Fernwartungsoption das Gerät zu konfigurieren und zu warten.
Dabei ist es nicht notwendig vor Ort diese Wartung vorzunehmen. Es ist
ausreichend ein Kennwortes einzugeben und sich in das System einzuloggen. Auf
diese Weise kann man zusätzliche Netzwerke oder PC-Systeme dynamisch und unabhängig
vom Ort von überall aus einpflegen. All diese Möglichkeiten bieten Router, die man im freien Handel relativ günstig und für geringes Geld erwerben kann.
Router für Heimnetzwerke und kleinere
Firmen
Für größere Unternehmen
sind solche Router allerdings nicht geeignet. In solchen Fällen kommen Systeme
in betracht, die gut und gerne einige tausend Euro kosten und dann nur im Spezialhandel zu erwerben sind. Diese spezialisierten Router
werden von renommierten Herstellern wie zum Beispiel Cisco hergestellt und werden auch nur von
sehr spezilisierten Fachleuten gewartet und installiert. Die Arbeit mit
derartigen Systemen ist äußerst komplex und auch sehr zeitaufwändig.
Allen Routern eigen ist jedoch die Anbindung an ein internes Stromnetzwerk, da diese Komponenten aktive Geräte darstellen.
Deshalb müssen sie kontinuierlich mit Strom versorgt werden um ihre Arbeit zu
leisten. Bei den meisten sich im Handel käuflichen Routern liegt ein Netzteil sowie ein Adapter und diverse Software
vor. Die erforerlichen Kabel, CAT 5 Kabel oder Patchkabel, sowie die
dazugehörigen Stecker RJ45 Stecker müssen meist zusätzlich erworben werden. Einige
der Sets beinhalten jedoch ein komplettes Einsteigersystem um damit direkt
und einfach ein Netzwerk zu verschalten.
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14.05.2011
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